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meine Familie.. oder was davon übrig ist

Meine Gedanken kreisen die ganze Zeit um meinen Vater. Er hat uns vor zwei Monaten verlassen, hat eine halbe Stunde bevor er ging gesagt, dass er nun eine Wohnung hat. Ich konnte ihm dies bis heute nicht verzeihen. Anscheinend hatter er während der Beziehung mit meiner Mutter eine andere Frau. Sie und ihre Familie waren einmal unsere besten Freunde. Ihre zwei Söhne verstanden sich super mit meinem Bruder. Alles war perfekt, bis mein Vater und sie ein Verhältnis hatten. Mein Vater blieb aber bei uns, weil meine Mutter Brustkrebs bekam und eine Zeit lang nicht für uns sorgen konnte.
Nun ist es so weit und mein Vater ist nicht mehr hier. Und er zeigte uns seine neue Beziehung zu eben dieser Frau, in dem er mit ihr an der Fasnacht durchs Dorf lief. Ein Schock, den ich nicht verarbeiten konnte. Anscheinend ist es zu viel verlangt, zuerst die Familien darüber zu informieren, dass sie nun ein Paar sind. Ist dies nicht schrecklich respektlos? Von einem Moment auf den anderen habe ich nun eine Stiefmutter und zwei Stiefbrüder... Von einem Moment auf den anderen zerfällt mein Leben in tausend Stücke. Ich weiss nicht, wie damit umgehen. Viele Fragen schwirren in meinem Kopf herum und ich kann es einfach nicht fassen. Es tut mir im Herzen weh, so etwas zu sehen...

18.2.10 19:13


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ein guter Freund

Ich habe seit einigen Jahren einen Freund. Ich war mal mit ihm zusammen, und hatte auch meinen ersten Kuss mit ihm. Ausserdem haben wir am gleichen Tag Geburtstag, nur ist er ein Jahr älter als ich.
Unsere Freundschaft hält nun seit über sieben Jahren, jedoch nur übers Internet. Wir haben viel Spass zusammen und teilen unsere Geheimnisse miteinander, wir sind sehr tief miteinander verbunden.
Jedoch gibt es Momente, in denen ich anstehe. Er weigert sich konsequent, mich zu sehen. Das letzte Mal, als wir uns sahen, kam es so weit, dass wir uns geküsst haben. Jedoch wollte er von seiner Seite aus nicht mehr zusammen sein. Dies war damals echt eine komische Zeit. Wir sahen uns etwa vier Monate regelmässig, weil wir einander immer antrafen, im Ausgang, in der Stadt... Immer zufällig, nie abgemacht. Dann kam dieser Kuss und seither habe ich ihn nie mehr gesehen. Dies ist nun 1 1/2 Jahre her. Er macht zwar andauernd Anspielungen, ob ich nicht zu ihm kommen möchte. Aber wirklich Ernst meint er die wohl nicht.
Eine Freundschaft über das Internet zu führen ist schwierig. Mit ihm geht es aber irgendwie. Nur ist mir nie klar, ob er das, was er sagt, auch wirklich Ernst meint. Ob das, was er erzählt, auch wirklich wahr ist. Dies macht mir sehr zu schaffen.
Ich hatte lange das Gefühl, er sei meine grosse Liebe. Auch heute noch denke ich oft an ihn, aber ich konnte ihn in der Vergangenheit zurück lassen. Er ist mir nach wie vor sehr wichtig, weil ich so viel mit ihm teile und er eine grosse Stütze in meinem Leben ist.
Dadurch, dass ich nicht weiss, ob er manche Dinge ernst meint, macht er mir Angst. Es ist nicht die Angst, dass wir uns streiten und den Kontakt verlieren könnten. Diese Macht haben wir nicht über unsere Freundschaft, dieser Weg ist schon zu oft fehlgeschlagen. Die Angst beschleicht mich, wenn ich das Gefühl habe, ich hätte ihn wirklich zutiefst verletzt ohne zu wissen, ob es wirklich so ist... Ohne das Wissen zu haben, ob er es richtig darstellt oder ob alles nur ein grosser Witz ist. Dies macht mir Angst.

7.1.10 01:32


Das Leben und ich

Ich gehöre wohl auch zu all jenen Leuten, die sich tagtäglich Gedanken über ihr Leben machen.
Oftmals lese ich Texte oder Bücher, die mich zum Denken anregen. Wie erst kürzlich "Elf Minuten" von Paulo Coelho. In diesem Buch geht es um eine junge Frau namens Maria aus Brasilien, die ihr Glück in der Schweiz sucht. Sie fragt sich immer wieder, was Liebe für sie ist und ist die meiste Zeit davon überzeugt, dass sie nicht lieben kann. Denn jedes Mal, wenn sie sich so richtig verliebt, trennen sie sich nach kurzer Zeit wieder. In Genf angekommen, stösst sie auf die Prostitution. Sie geht kurzerhand in den edelsten Club der "Rue de Berne" und lässt sich für eine sehr lange Zeit prostituieren. Während dieser Zeit wird aber schnell klar, dass Maria viel zu intelligent ist. Sie liest in ihrer Freizeit viele Bücher und möchte stets Neues lernen. Eines Tages lernt Maria einen berühmten Maler kennen. Mit ihm lernt sie eine ungewöhnliche Form der Liebe kennen, eine, die zuerst ohne Sexualität statt findet. Trotzdem ist Maria davon überzeugt, dass sie wieder zurück nach Brasilien möchte und in die Landwirtschaft einsteigen wird. An diesem Plan hält sie so lange fest, bis sie in Paris am Flughafen umsteigen muss. Dann ändern sich ihre Pläne.

In diesem Buch finde eine grosse Auseinandersetzung zwischen dem Menschen und dem Leben statt. Maria erkennt, was ihr wichtig im Leben ist und sie lernt, was Liebe für sie bedeutet.
Ich hatte lange Angst vor der Liebe. Ich sah die glücklichen Paare um mich herum, deren Beziehungen jahrelang halten. Und ich sah mich, die es nicht fertig brachte, jahrelang Beziehungen über ein halbes Jahr hinaus zu erhalten. Die Liebe sollte einen vollends zufrieden stellen, man sollte glücklich sein und wenig streiten. Die Anforderungen sind hoch. Ich schämte mich dafür, dass ich nicht dazugehörte, dass ich es nicht schaffte. Heute stehe ich da mit einer 10-Monate alten Beziehung. Und ich habe grosse Angst davor, zu versagen.
Liebe sieht von aussen sehr einfach aus. Wenn man mittendrin steckt, merkt man aber, dass es doch ziemlich knifflig ist. Da stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, dies einzugehen. Diese Frage bleibt in mir unbeanwortet.

 

4.1.10 20:59





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